Frankreich erklärt seine Bereitschaft, Rafale-Kampfflugzeuge an die Ukraine zu liefern

Dassault Rafale-Kampfflugzeug. Foto: Pexels
Dassault Rafale-Kampfflugzeug. Foto: Pexels

Dassault Aviation hat erklärt, bereit zu sein, Rafale-Kampfflugzeuge an die Ukraine zu liefern, während Kiew seine internationalen Verhandlungen zur Modernisierung seiner Luftstreitkräfte ausweitet.

Die Ukraine erwägt den Kauf französischer Rafale-Jets und erweitert damit die Liste potenzieller internationaler Partner für die Erneuerung ihrer Kampfflugzeugflotte.
Laut Präsident Wolodymyr Selenskyj verhandelt Kiew gleichzeitig mit den Vereinigten Staaten, Schweden und Frankreich — Ländern, die die Flugzeuge liefern könnten, die das Rückgrat der zukünftigen ukrainischen Luftwaffe bilden sollen: F-16, Gripen und Rafale.

Dassault Rafale-Kampfflugzeug. Foto: Pexels
Dassault Rafale-Kampfflugzeug. Foto: Pexels

Nach Schätzungen der ukrainischen Regierung werden rund 250 Kampfflugzeuge benötigt, um die Luftverteidigungsfähigkeiten des Landes vollständig wiederherzustellen. In diesem Zusammenhang positioniert sich Frankreich als potenzieller Partner.

Die französische Zeitung Le Journal du Dimanche berichtete, dass Dassault Aviation „bereit“ sei, auf eine mögliche Rafale-Bestellung zu reagieren, und bereits Gespräche mit der ukrainischen Seite führe.

Im Jahr 2024 schloss der französische Verteidigungsminister Sébastien Lecornu die Lieferung gebrauchter Rafale aus und verwies auf den engen Produktionszeitplan des Unternehmens.

Stattdessen entschied sich Paris dafür, ausgemusterte Mirage 2000-5F-Jets zu liefern, versprach weitere Chargen dieser Flugzeuge und die Lieferung von Aster-Flugabwehrraketen für die ukrainischen SAMP/T-Systeme.

Dassault Rafale-Kampfflugzeug. Foto: Pexels
Dassault Rafale-Kampfflugzeug. Foto: Pexels

Möglichkeiten und Einschränkungen

Trotz der diplomatischen Begeisterung gilt die Lieferung von Rafale-Jets an die Ukraine als mittelfristige Möglichkeit, nicht als unmittelbar bevorstehendes Ereignis.

Dassault verfügt derzeit über aktive Exportverträge mit Ländern wie Indien, Ägypten, Griechenland und Indonesien, was die kurzfristige Produktionskapazität einschränkt.

Eine ähnliche Situation besteht bei dem schwedischen Gripen-Jet, der ebenfalls von Kiew in Betracht gezogen wird. Die schwedischen Behörden haben erklärt, dass eine mögliche Lieferung erst nach dem Ende des Konflikts geprüft werde, was eine kurzfristige Übergabe unwahrscheinlich macht.

Derzeit betrachten Analysten den möglichen Erwerb von Rafale-Jets durch die Ukraine eher als politisches Signal denn als sofortige operative Entscheidung, angesichts der finanziellen, technischen und industriellen Herausforderungen, die mit diesem Prozess verbunden sind.

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Quelle und Bilder: Le Journal du Dimanche | Dassault Aviation | Offizieller Telegram-Kanal des ukrainischen Präsidialamts | Pexels. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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